Über mich

Sabine El Laisy Psychotherapeutin

Nach der Geburt meiner zweiten Tochter kam es zu einer tiefgreifenden Umorientierung. Ich begann eine Tätigkeit im forensischen Maßregelvollzug in der Arbeit mit psychisch- bzw. sucht erkrankten straffälligen Erwachsenen. Die Täterarbeit eröffnete mir nochmals ein breites Spektrum, das Thema Opfer-Täter und die Qual der psychischen Erkrankung  in einem anderen Licht zu betrachten.

Nun habe ich seit zweieinhalb Jahren meine berufliche Heimat  im ambulant betreuten Wohnen für psychisch Kranke Menschen gefunden, hier werden meine Interessensbereiche bestmöglich miteinander verknüpft und ich konnte,weg von den starren Strukturen des Maßregelvollzugs eigene Ideen und Perspektiven in die Arbeit einbringen.

 

Die unterschiedlichen Berufsfelder und diverse Aus- und Weiterbildungen haben mir eine große Bandbreite an Erfahrungsmöglichkeiten und Lernfeldern geschenkt und mir nun die Möglichkeit eingeräumt im Rahmen meiner Praxis Menschen professionell zu begleiten, mit ihnen therapeutische Prozesse, die daraus sich ergebenden Lösungen zu finden und zu unterstützen, diese im Leben umzusetzen.

Fort- und Weiterbildungen

Geboren im Mai 1968 in Kolbermoor, nachdem ich in meiner 

Herkunftsfamilie aufgewachsen bin, habe ich das Studium der Sozialpädagogik begonnen. Nach dem Abschluss 1991 begann eine achtjährige Arbeit in Kinder- und Jugendheimen mit unterschiedlichen Förder- / Entwicklungs- Konzepten.

 

Ein großer Umbruch war die Geburt meiner ersten Tochter, ich begann eine siebenjährige Tätigkeit im Sternstundenhaus, einem Projekt, in welchem ich mit der Organisation und Begleitung von traumatisierten und belasteten Familien betraut war. 

Noch heute begleite ich mit meinen Entspannungs- und Gesprächsangeboten nebenberuflich Eltern erkrankter Kinder von der Stiftung Kleine Helden der Haunerschen Kinderklinik und bin Mitglied des Opferschutzbundes Verein Sicheres Leben e.V.

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Heilpraktiker beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie seit 2016

Prüfungsvorbereitung mit einem halbjährigen Kurs in der Chiron Heilpraktikerschule bei Adriana Feldhege.

 

Halbjahreszyklus in Trauma und Dissoziative Störungen bei Michaela Huber in Göttingen

Trauma, Dissoziation und Traumagedächtnis

Diagnostik dissoziativer Störungen

Hypnotherapeutische Möglichkeiten und ressourcenorientierte Stabilisierung

Hypnotherapeutische Möglichkeiten und Affektmodilation

Traumabearbeitung in „bits and Pieces“ und von Langzeittraumen.

 

Traumatherapeutische Konzepte in der Kunsttherapie bei B. Gromes und M. Sack

Störungsmodelle und Diagnostik traumainduzierter Störungsbilder

Behandlung posttraumatischer Belastungsstörungen in der Kunsttherapie.

Behandlung von Patienten mit komplexen posttraumatischen Belastungsstörungen und mit dissoziativen Störungen nach multiplen oder frühkindlichen Traumatisierungen in der Kunsttherapie.

 

Dreijährige Ausbildung zur Focusingtherapeutin am Igf Weilheim bei Rainer Eggebrecht

Gesprächstherapie und Focusingtherapie

Focusing- Körperarbeit

Strukturgebundene Prozesse 1 Charakterstrukturen

Strukturgebundene Prozesse 2  Beziehungsstrukturen

Systemisches Arbeiten in der Focusintherapie

Zertifikationssupervision mit zwei erfolgreich abgeschlossenen Therapieverläufen

Erfolgreich abgeschlossene Lehrtherapie

Systemische Therapie und Beratung in der Heilpraktikerschule Chiron bei Adriana Feldhege

Grundlagen des Systemischen Denkens und Handelns

Systemische Gesprächs. Frage- und Interventionsmöglichkeiten

Klärung von Zielen und Aufträgen

Ressourcen- und Lösungsorientiertes Vorgehen

Skulpturarbeit und andere systemische Darstellungstechniken

Paradoxer Interventionsmöglichkeiten

Live-Arbeiten unter Supervision

 

DBT-F bei der bei der Arbeitsgemeinschaft für wissenschaftliche Psychotherapie  (AWP) Berlin.

Basis I: Diagnostik, Differentialdiagnostik, Komorbidität der Borderline Persönlichkeitsstörung, Störungsmodell, Grundannahmen der Dialektisch Behavioralen Therapie Forensik (DBT-F), Struktur der DBT-F als Brückenschlag aus Störungsspezifischen Ansätzen und Straftäterbehandlung einzelne Behandlungsschritte und Module, Behandlungsziele und Hierarchisierung der Problembereiche, Einbettung und Deliktanalyse, Basisstrategien und Einzeltherapie .

Skills I: Rahmenbedingungen für die Durchführung des Skillstrainings; Inhalte des Skilltrainings: Achtsamkeit, Stresstoleranz, Zwischenmenschliche Fertigkeiten, Moralische Urteilsfähigkeit 

Skills II: Inhalte des Skilltrianings: Emotionsmodulation, Selbstwert, Problemlösung

Basis II:Wiederholung / Vertiefung der Inhalte von Basis I, insbesondere der Behandlungsstrategien. 

Aktuelle Probleme und Schwierigkeiten bei der Umsetzung der DBT-F.

Skills III: Wiederholung / Vertiefung der Inhalte von Skills I und Skills II sowie Vermittlung von Kompetenzen im Umgang mit schwierigen (Gruppen- ) Situation mit DBT-F Kontext.

Basis III: Angesprochen sind alle Personen, die mit einigen Klienten nach DBT-F arbeiten und ihre Behandlungsstrategien weiter  verbessern wollen.